Ödenturm & Ruine Helfenstein (Albtrauf Geislingen)

Eckdaten:

Startpunkt: Parkplatz Bahnhof Geislingen an der Steige
Dauer: 3,5 Stunden
Länge: 10 km
Höhenunterschied: +/- 220 m
Schwierigkeitsgrad: T2 - leicht
Wegbeschaffenheit: Waldweg, Schotter, Asphalt
Kinderwagengeeignet: nein
Aufnahmen und Video: April 2016

Beschreibung:

Über die Bahnhofstraße gelangen wir zur Hauptstraße, an deren Ende sich das Sonne-Center anschließt. Kurz davor führt uns der Weg nach links durch die Bahnunterführung steil bergauf bis zum letzten Haus auf der rechten Seite. Wir folgen dem gelben Dreieck, das uns bis zum Ödenturm lotst (ca. 45 Minuten vom Bahnhof).

 

Der Ödenturm ist das Wahrzeichen der Füntälerstadt und seit 1823 im Besitz der Stadt. Er ist von Mai bis Oktober an Sonn- und Feiertagen geöffnet. Es führen 118 Stufen in die Turmstube, die von den Albvereinsortsgruppen Altenstadt und Geislingen betreut wird. Wir genießen nach dem Anstieg den Blick auf Geislingen und die Ruine Helfenstein. Diese ist das nächste Etappenziel.

 

Der Weg verläuft erst durch den Wald, dann durch den Ort Weiler zur Ruine Helfenstein. Die Burg war Stammsitz der Grafen von Helfenstein, die aus der Gegend stammten und in Verbindung mit den Stauferkaisern Bedeutung erlangten. Nach der Entstehung von Territorialherrschaften besaßen sie gegen Mitte des 14. Jahrhunderts ein weitgehend zusammenhängendes Gebiet um die Städte Geislingen, Heidenheim, Blaubeuren und Wiesensteig. Von 1932 bis 1938 wurden die Grundmauern wieder freigelegt. Seit 1983 findet auf der Burg jährlich das Helfensteinfestival, eine Musikveranstaltung (Genre Rock/Punk) statt.

 

Weiter geht es nun durch den Ort Weiler und einigen Feldwegen nach der Abzweigung vom Aussiedlerhof Lindenhof zum Felsental weiter. Eine felsige Enge wird über zwei Metalltreppen überwunden, bevor wir Eybach erreichen. Hier halten wir uns links und wandern an den Sportplätzen vorbei zurück nach Geislingen an der Steige.

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