Blautopf Blaubeuren

Eckdaten:

Startpunkt: Parkplatz Blaubeuren (Blautopf / Kloster)
Dauer: 2 Stunden
Höhenunterschied: +/- 100 m
Schwierigkeitsgrad: T1 - leicht
Wegbeschaffenheit: Waldweg, Asphalt
Kinderwagengeeignet: nein
Aufnahmen und Video: Mai 2015

Beschreibung:

Nach dem Kloster links halten zum Blaufels mit steilem Anstieg. Wir beobachten Kletterer beim Sport und geniessen auf dem Gipfel die herrliche Aussicht über die Stadt.

 

Diese abwechslungsreiche Wanderung führt uns durch Blaubeuren am Kloster vorbei zum bekannten Blautopf. Anschließend geht es auf angenehmen Wegen meist durch den Wald zur Ruine Rusenschloss, zur Großen Grotte und an der Ruine Ruck vorbei, ehe wir zum Ausgangspunkt zurückkehren.

 

Der Blautopf ist eine Karstquelle am Südostrand der Schwäbischen Alb. Die Quelle speist die Blau, einen Fluss, der in Ulm in die Donau mündet. Aufgrund des hohen Wasserdrucks entstand ein trichterförmiger Quelltopf, der eine Tiefe von bis zu 21 Metern erreicht. Die intensive blaue Farbe entsteht durch die Streuungseigenschaften des kalkgesättigten Quellwassers.
Bei dem Burgrest Ruck handelt es sich um eine Felsenburg, die im 11. Jahrhundert von dem Grafen von Tübingen auf dem Bismarckfelsen erbaut wurde. Sie verfiel nach dem Dreißigjährigen Krieg zusehends und wurde im Jahr 1751 abgerissen. Heute sind nur noch wenige Mauerreste erhalten.

 

Die Ruine Rusenschloss wird auch als Ruine Hohengerhausen oder Ruine Gerhausen bezeichnet und thront auf einer Höhe über der Stadt Blaubeuren. Graf Hartmann II. von Dillingen ließ sie einst im Jahr 1080 errichten. Im 12. und 13. Jahrhundert erfuhr die Burg mehrere Umbauphasen und im Jahr 1768 wurde sie schließlich abgerissen. Heute sind noch die Reste eines Torturms an der Nordseite, Turmreste und Reste eines Donjons (Wohn- und Wehrturm) erhalten.

 

In der Großen Grotte bei Blaubeuren wurden zahlreiche Funde von Neandertalern entdeckt, die in der Zeit zwischen 100 000 und 50 000 Jahren vor heute in der Höhle lebten. Es sind die ältesten Belege von Neandertalern in der Schwäbischen Alb. Als bedeutendster Fund gilt eine Geschossspitze aus Knochen. Von Januar bis Juli und im Oktober darf die Große Grotte nicht betreten werden. In dieser Zeit brüten Dohlen und Kolkraben in der Höhle.

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