Schloss Neuschwanstein zum Säulinghaus

Eckdaten:

Startpunkt: Parkplatz Königsschlösser
Dauer: 4 - 5 Stunden
Höhenunterschied: +/- 900 m
Schwierigkeitsgrad: T3 - mittelschwer
Wegbeschaffenheit: Waldweg, Forstweg, Felsen
Kinderwagengeeignet: nein
Aufnahmen und Video: August 2015

Beschreibung:

Auf dem Weg in Richtung Schloss Neuschwanstein folgt zweigt rechts ein beschilderter Forstweg (Säuling) ab, dem man bis zu einer Bushaltestelle an der Straße zum Schloss folgt. Abseits der vielen Touristen aus aller Welt gibt es hier gibt eine Mehrfachverzweigung und man wählt den beschilderten Forstweg Richtung Säuling / Pilgerschrofen. An der Abzweigung „Oberer Winterzugweg“ vorbei, wandert man auf der breiten Forststraße 201 bis rechts der Forstweg Richtung Säuling / Pilgerschrofen abgeht. Hier hinauf und über einige Kehren bis die Straße in einer Linkskurve eine feuchte Wiese erreicht.

 

Man verlässt die Forststraße und wandert auf einem Trampelpfad geradeaus über die Wiese in den Wald und hier auf schmalem Steig empor zu einem Blockhaus namens Wildsulzhütte (ca. 1.420m). Bei der Rundtour treffen hier Aufstiegsroute und Abstieg zusammen. Wir halten uns rechts Richtung Säulinghaus und bewundern wenig später ein paar Spechte bei der Arbeit und zwei Steinböcke. Ist man oben angekommen bieten sich grandiose Blicke auf Füssen und die Seenlandschaft. Es geht wieder abwärts um den Berg herum und wir genießen die Blicke nach Österreich und die Tannheimer Berge bis wir das Säulinghaus erreichen (1.720 m).

 

Hintergrund Wissen: Der Name Säuling hat nichts mit Schweinen zu tun, sondern kommt von den hellen säulenartigen Felsen auf der Südseite des Berges.
2. Der Märchenkönig, Ludwig II., soll schon mit 12 Jahren den Säuling bestiegen haben.
3. Der wunderschöne Forggensee am Fuße des Berges ist der größte Allgäuer See (9,7 km lang). Er besteht aber erst seit 1954, denn damals wurde der Lech aufgestaut.
4. Einer Sage nach ist der Gipfel des Säuling ein alter Hexenplatz. Im Tiroler Außerfern erzählt man sich folgende Geschichte dazu: Als Ludwig II. starb haben die Bürger von Reutte am Gipfel eine schwarze Trauerfahne gehisst, denn der Bayerische König war auch bei den Tiroler Nachbarn sehr beliebt. Als man die Fahne wieder abnehmen wollte, war sie derart kompliziert verknotet, dass sie kein Mensch mehr lösen konnte. Die Leute aus dem Außerfern werteten dies als ein Hexenwerk.

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