Salzlachklamm

Eckdaten:

Startpunkt: Parkplatz Pass Lueg (Einkehrmöglichkeit) - von hier aus sind es wenige Schritte bis zum Naturdenkmal "Salzachöfen"
Dauer: 1 Stunde
Schwierigkeitsgrad: T1 - leicht
Höhenunterschied: +/- 50 m
Wegbeschaffenheit: Waldweg, Steine, Holzsteg
Kinderwagengeeignet: nein
Hinweis: Eintritt erforderlich
Aufnahmen und Video: Juli 2015

Beschreibung:

Nicht weit von Golling (Österreich) entfernt liegt diese herrliche Schlucht, die sich über Jahrtausende hinweg tief zwischen das Tennen- und das Hagengebirge eingeschnitten hat. Der Weg windet anfangs stets bergab und am Ende der Klamm steil bergauf. In dem beeindruckenden Durchbruch durch die rauschende Klamm geht es bis zu 80 m steil in die Tiefe.

 

Besonders sehenswert ist dabei der sogenannte Dom – ein durch einen Felsblock verschütteter Abschnitt. Beeindruckend muss man durch den Fels hinab klettern, um dann im Dom die ausgewaschenen Felswände zu sehen. Man hat wirklich das Gefühl in einer Kirche zu stehen und auf hohe und runde Kathedral-Wölbungen zu blicken. Dies ist in jedem Falle ein Highlight der Tour.

Dieses beeindruckende Naturschauspiel begeistert Jung und Alt und lässt sich gut mit einem Besuch der 1763 erbauten Wallfahrtskirche "Maria Brunneck" auf der Passhöhe verbinden.

 

Die Salzachöfen weisen hauptsächlich wissenschaftlichen Wert auf. Aber Funde aus der Römerzeit machen sie auch kulturgeschichtlich interessant. Als extremes Wildwasser (bei einer Fließgeschwindigkeit von bis zu 30 km/h) ist sie bei Kanusportlern beliebt, wobei allerdings schon einige Kanufahrer ihr Leben ließen. Der erste Kanufahrer, der im Jahre 1931 die Schlucht befuhr, hieß Adolf Aderle. Die Befahrung fand mit einem Faltboot statt. Die Salzach kann an den engsten Schluchtstellen eine Wassertiefe von bis zu 60 Meter erreichen.

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