Üble Schlucht

Eckdaten:

Startpunkt: Parkplatz Laterns / Thal (ca. 250m von Kirche / Gasthaus Löwen)
Dauer: 3 Stunden
Höhenunterschied: +/- 300 m
Schwierigkeitsgrad: T2 - leicht
Wegbeschaffenheit: Waldweg, Felsen
Kinderwagengeeignet: nein
Hinweis: sehr nass und rutschig - auch Steinschlaggefahr
Aufnahmen und Video: Mai 2016

Beschreibung:

Ausgangspunkt für die Wanderung ist Laterns/Thal bei der Kirche (Parkplatz ca. 250 m nach der Kirche) - dem Wegweiser folgend führt der Weg hinab über Wiesen bis zum Eingang der Schlucht  am Fluhschrofen.

 

Nun geht es steil hinab durch einen Wald bis wir die Schlucht erreichen. Aufgrund von Steinschlaggefahr ist sie oft unpassierbar. Im Sommer jedoch ist sie nach vorheriger Begutachtung und Instandsetzung für die Besucher geöffnet. In der Klamm zeigen sich bei senkrechten und überhängenden Felswänden mit dem Kieselkalk die härtesten Gesteinsschichten Vorarlbergs, so dass sich die Frutz nur in die Tiefe einschneiden, eine Erweiterung jedoch nicht in die Breite stattfinden kann. Auf Grund der Unwegsamkeit der Schlucht gab es hier kaum menschliche Eingriffe.

 

Die speziellen geologischen Formen, die weitgehend auf die Art des Gesteines zurückzuführen sind, formten in den Jahrhunderten auch die Üble-Schlucht, bestehend hauptsächlich aus Kieselkalk. Schon in den früheren Zeiten stellte die Schlucht ein kaum überwindbares Hemmnis dar. War der Steig durch die Schlucht früher noch als Wegverbindung in die Talschaften des Rheintales notwendig, wird dieser heute nur mehr als Wandersteig genutzt.

 

Man sollte schon schwindelfrei sein und gute Schuhe tragen, die erste Passage bis in die Talsohle stellt jedoch keine allzu hohen Anforderungen. Der Weg ist durchgängig vorhanden, bis auf einige kleine Stellen. Kurz vor dem ersten Wasserfall wird es etwas unwegsamer (Felsüberhänge, nasse, glatte Steine), die gefährlichen Stellen sind aber mit Geländer und Drahtseil bestens gesichert. Die hohen Felsmauern und der rauschende Wildfluss sind ein großartiges Schauspiel. Weiter geht es mehr oder weniger ohne Weg, d.h. die Route folgt dem natürlichen Gelände, aber es ist alles super gekennzeichnet und gesichert.

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