Barranco del Infierno-Höllenschlucht (Teneriffa/Adeje)

Eckdaten:

Startpunkt: Parkplatz Adeje
Dauer: 3 Stunden
Länge: 6,3 km
Höhenunterschied: +/- 200 m
Schwierigkeitsgrad: T2 - leicht
Wegbeschaffenheit: Waldweg, Steine
Kinderwagengeeignet: nein
Hinweis: Die Höllenschlucht ist ein besonderes Naturschutzgebiet, daher reglementiert die Parkverwaltung den Besucherzustrom. Ist auch öfters gesperrt.
Aufnahmen und Video: Februar 2014

Beschreibung:

Der Barranco del Infierno, die Höllenschlucht, ist einzigartig auf Teneriffa und zeichnet sich durch eine abwechslungsreiche Flora und Fauna aus. Entgegen dem teuflischen Namen besticht die Schlucht oberhalb von Adeje durch eine grüne Wildnis und einem tosenden Wasserfall. Dieser ist ca. 80 m hoch und befindet sich am Ende der Schlucht inmitten von hohen und engen Felswänden.

 

Wir starten am höchsten Punkt der Calle de los Molinos und folgen dem ehemaligen Hirtenwanderweg, wir kommen an einer Reihe von eingerichteten Punkten vorbei, wie Aussichtsplätze, Bienenstöcke und einer alten Mühle und wenn wir weitergehen kommen wir schon zum Flussbett der Schlucht, das sich je weiter man hinein geht verengt und den Eindruck hervorruft dass sich die vertikalen Felswände über dem Wanderer schließen.

 

Die Höhe der Landschaft, die von ungefähr 100 Meter bis 1300 Meter geht, beeinflusst die Niederschläge und Temperaturen die sich ändern je höher wir aufsteigen. Das gleiche geschieht mit der Vegetation. In den unteren Regionen finden wir cardonale und tabaibale Baumsorten während wir in den mittleren Regionen Reste von thermophilen Wäldern finden wo Drachenbäume, Baumschulen, wilder Jasmin und sogar einige Palmen erscheinen. In den höheren Zonen befinden sich Nadelwälder dessen primäres Element die kanarische Kiefer ist, die mit verschiedenen Büschen wie zum Beispiel dem Besenstrauch zusammenlebt. Diese befindet sich immer auf einer Höhe von mehr als 600 Metern über dem Meeresspiegel.

 

Das Naturschutzgebiet beherbergt auch einen Reichtum und eine Vielfalt an Fauna wie Wirbel- und wirbellose Tiere, so wie eine Vielfalt an endemischen Arten die auf dem Land oder im Wasser leben. Bei den Wirbeltieren können wir mit über 40 Arten rechnen. Die Gruppe der tagaktiven Greifvögel die das Terrain überfliegen wird von Turmfalken, Adlern, Raben und Sperbern und die Gruppe der nachtaktiven Greifvögel von der Waldohreule vertreten die die Höhlen des Terrains für ihre Nester nützt. Wir können auch andere Vogelarten finden wie die kanarische Taube, den Wiedehopf, den Mauersegler, das Rotkehlchen, das Rebhuhn und natürlich die Kanarienvögel.

 

Hinweis: Es gab schon einige tödliche Unfälle auf Grund von Steinschlag und deshalb war die Schlucht auch schon länger gesperrt.

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