Teufelsschlucht - Tüfelsschlucht in Hägendorf

Eckdaten:

Startpunkt: Wanderparkplatz beim Coop (440 m)
Dauer: 4 Stunden
Höhenunterschied: +/- 440 m
Schwierigkeitsgrad: T2 - leicht
Wegbeschaffenheit: Waldweg, Fels
Kinderwagengeeignet: nein
Aufnahmen und Video: Dezember 2015

Beschreibung:

Abenteuerliche Schluchtenwanderung mit insgesamt 37 Brücken und Stegen. Der Sage nach hat ein Teufel im Cholergraben sein Unwesen getrieben bis er von einem Pater aus dem Kloster Olten für immer in die Flucht geschlagen wurde. Geblieben ist der Name Tüfelsschlucht. Der Cholersbach führt sein Wasser über Wasserfälle und glattgeschliffene Felsplatten ins Dorf hinunter und mündet an der Dorfgrenze zu Kappel in die Dünnern.

 

Stege mit Handläufen sind an Felswänden angebracht, wo sonst kein Durchgang wäre. Landschaftlich abwechslungsreich, mit glattgeschliffenen Strudellöchern, Wasserfällen und moosigen Steinen.

 

Wir parken beim Coop in Hägendorf am separaten Wanderparkplatz (gebührenfrei). Von hier aus beginnt auch der Einstieg in die Schlucht. Beim kleinen Stausee zu Beginn der Schlucht (und auch beim Ausstieg) gibt es lauschige Brätlistellen - in der Schlucht selbst ist das Feuer entfachen nicht erlaubt, auch sollten aus Sicherheitsgründen die Wege nicht verlassen werden (Naturschutzgebiet). Unser Weg schlängelt sich nun dem wilden Bach entlang bergauf; immer wieder wechseln wir die Talseite. Im feuchten Tobel sind die Felsen moosbedeckt, hohe Felsen und Klüfte säumen den Weg, und schliesslich treffen wir auf eine mächtige Felsnische mit improvisiertem Picknickplatz (ideal bei Regenwetter).

 

Durch kurze Felstunnels und an einem märchenhafter Moosfelsen vorbei gelangen wir zur Verzweigung Tuftbrunnen. Der nahe Picknickplatz mit Holz zum Feuern, Tisch und Bänken lockt zur Pause. Wir wandern weiter bachaufwärts Richtung "Allerheiligenberg". Beim Allerheiligenrank streifen wir die Fahrstrasse, folgen aber weiter dem Uferweg bachaufwärts. Plötzlicher Szenenwechsel, wo wir aus dem Wald treten. Dem sonnigen Waldrand entlang und durch eine Weide gehts aufwärts zum Fahrsträsschen. Über uns sehen wir die Bergwirtschaft Allerheiligenberg, wohin wir über eine Abkürzung gelangen. Hier machen wir Rast, genießen den Kinderspielplatz und füttern eine süsse rote Katze mit 3 Füßen und treten den Rückweg analog dem Hinweg an. Hier sehen wir noch ein Feuer in einer Höhle - es waren aber keine Höhlenbewohner darin, sondern Neuzeitmenschen. Insgesamt benötigen wir 4 Stunden für die ca. 7 km (440 Höhenmeter).

 

Weitere Hinweise zur Schlucht: Die Wege und Treppen sind gut unterhalten und rund 1 m breit. Gut geeignet auch für Kinder im Schulalter, die dazu anzuhalten sind die Handläufe zu verwenden.

 

Schöne Tour für die ganze Familie und jede Jahreszeit. Märchenhaft und faszinierend. Bei Nässe und niedrigen Temperaturen sind die Holzstege rutschig - generell liegt die Tüfelsschlucht auch sehr schattig.

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