San Gimignano

Eckdaten:

Startpunkt: Parkplatz am Südrand von San Gimignano (gebührenpflichtig)
Dauer: 2 Stunden (ohne Stadtbesichtigung)
Höhenunterschied: +/- 100 m
Länge: 9,3 km
Schwierigkeitsgrad: T1 - leicht
Wegbeschaffenheit: Asphalt, Feldweg
Kinderwagengeeignet: nein
Aufnahmen und Video: August 2016

Beschreibung:

Einfache Rundwanderung auf Nebenstraßen und breiten Fahrwegen rund um das Manhattan der Toskana.

Da eine Stadtbesichtigung von San Gimignano sehr viel Zeit in Anspruch nehmen kann, ist es zunächst vernünftiger, nicht in die Altstadt einzutreten, sondern vom Südrand der Stadt an der Porta San Giovanni direkt an der Umgehungsstraße in Richtung Norden zu spazieren.

 

Am Nordrand der Stadt folgt man der SP127 geradeaus und wandert an der Landstraße entlang leicht abwärts bis zum Kirchlein von Casale. Hier biegt man rechts in den mit C und Nr. 20 markierten Wanderweg ein, der über einen Feldweg in südöstlicher Richtung durch das Hüggeland zieht.

 

Olivenhaine und Weinberge begleiten den Weg in immer weiterer Ferne ist deutlich die Skyline von San Gimignano zu erkennen. An etlichen landwirtschaftlichen Gütern vorüber erreicht man schließlich nach dem unscheinbaren Hügel Poggio di Sopra einen breiteren weg auf dem man sich nach rechts wendet und nach einem knappen Kilometer die Verbindungsstraße Poggibonsi - San Gimignano bei der Ponte ai Mattoni erreicht.

 

Auf der Straße wendet man sich nach rechts und verlässt sie nach rund 250m in einen Feldweg nach rechts. Auf diesem Wegstück hat man von San Gimignano direkt vor Augen, über die sich die bis heute erhaltenen Geschlechtertürme erheben. Durch abwechslungsreiches Kulurland kommt man der Stadt schnell näher. Am Ortsanfang geht der Feldweg in eine Straße über. An deren scharfer Linkskurve steigt man rechs zur Hauptstraße emppr und erreicht in wenigen Minuten den Ausgangspunkt.

 

Hier beobachten wir Tauben die gerade baden und gehen dann in die gut besuchte Stadt hinein. Neben der mittelalterlichen Architektur locken auch zahlreiche Museen für fast jeden Geschmack. So gibt es etwa neben dem unvermeindlichen Weinmuseum und etlichen Ausstellungen zur Archäologie und Kunstgeschichte ein Museum für Vogelkunde mit fast 400 ausgestellten Exponaten. Für Gänsehaut - vor allem bei zart besaiteten Besuchern - sorgen dagegen das Foltermuseum und das Museum der Todesstrafe an der Via San Giovanni. Wir schlendern durch die Stadt (eine Querung beträgt nicht einmal 1 km) und die verwinkelten Nebengässchen und besuchen den Markt, der heute stattfindet. Nach dem "besten Eis der Welt" (lt. selbstbewusstem Versprechen an der Eisdiele) kommen wir in einen Park, in dem sogar eine Harfenspielerin spielt.

 

Schönes Städtchen, wenn auch leider sehr überlaufen. Aber ein Besuch lohnt sich dennoch und man kann auch früher anreisen, wenn man dem Trubel etwas aus dem Weg gehen möchte.

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