Mittelalterliche Pfade bei Monteriggioni

Eckdaten:

Startpunkt: Monteriggioni - grosser Parkplatz (gebührenpflichtig)
Dauer: 1,5 Stunden
Höhenunterschied: +/- 70 m
Schwierigkeitsgrad: T1 - leicht
Wegbeschaffenheit: Waldweg, Steine
Kinderwagengeeignet: nein
Aufnahmen und Video: August 2016

Beschreibung:

Vom großen Parkplatz unterhalb der mittelalterlichen Stadtmauer folgt man der schmalen Zufahrtsstraße leicht abwärts bis zur Kreuzung mit der SS2. Nach Überquerung der Staatsstraße wird die Wanderung auf dem gegenüber abgehenden Feldweg fortgesetzt. An der folgenden Weggabelung hält man sich rechts und ignoriert die beiden folgenden rechts abzweigende Wege. Erst an der dritten Rechtsabzweigung biegt man in den Weg mit Nr. 101 ein. In leichten Serpentinen durchqueren wir einen dichten Eichenwald.

 

Schon nach kurzer Zeit tritt man an den Waldrand und folgt weiterhin der Markierung Nr. 101. An einer Weggabelung an der Westseite trifft man auf die markierte Route VF und folgt ihr geradeaus in nördlicher Richtung. In einem weiten Rechtsbogen nähert sich die Route der nördlich liegenden Superstrada Firenze - Siena. Am Gehöft Campassini vorüber nähert man sich weiter der Schnellstraße und trifft bei Colonna di Monteriggioni erneut auf die SS 2. Hier folgt man der Staatsstraße für ein kurzes Stück nach rechts. Schon nach knapp 200m zweigt links der Fußweg ins Dorf von der Staatsstraße ab. Über zwei Serpentinen erreicht man die mittelalterliche Stadtmauer und tritt in den Ort ein. Monteriggioni hat sich bis heute sein historisches Stadtbild fast völlig bewahrt und so wird der Rückweg durch die Gassen zum Ausgangspunkt beinahe zu einer kurzen Zeitreise.

 

Die Burg von Monteriggioni wurde 1213 zu einer gewaltigen Festung zu Verteidigungszwecken erbaut. Sie wurde notwendig um der territorialen Ausbreitung der Florentiner in das strategisch delikate und von der Via Francigena durchgezogene Gebiet Einhalt zu gebieten.

 

Gerade wegen seiner Verteidigungsfunktion ist die Geschichte von Monteriggioni von unzähligen bewaffneten Auseinandersetzungen mit seinem Rivalen Florenz gezeichnet. Die Festung fällt aber erst während der Belagerung von 1553, als die kaiserlichen Truppen, Alliierte der Florentiner, die Burg so lange umlagerten und bombardierten, bis sie sich ergeben musste.

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