Bletterbachschlucht - der "Grand Canyon Südtirols"

Eckdaten:

Startpunkt: Parkplatz Besucherzentrum GEOPARC in Aldei (46.366436 N 11.407001 E)
Dauer: 3,5 Stunden
Höhenunterschied: +/- 250 m
Schwierigkeitsgrad: T2 - leicht
Wegbeschaffenheit: Waldweg, Felsen
Kinderwagengeeignet: nein
Aufnahmen und Video: Mai 2017

Beschreibung:

Wir starten am Besucherzentrum GEOPARC in Aldein. Hier können wir uns nicht nur über die Entstehungsgeschichte der Bletterbachschlucht informieren, sondern erhalten auch nützliche Tipps für unsere Wanderung. Außerdem kauft man hier das Eintrittsticket für die Schlucht und kann sich, falls man keinen eigenen Helm dabei hat, gegen eine geringe Gebühr einen solchen ausleihen. Unser Geo-Weg mit der Nr. 3 ist gut beschildert. Außerdem geht es an etlichen Infotafeln vorbei, die uns die verschiedenen Gesteinsschichten näherbringen, ihre Entstehung erklären und über besondere Funde in der Schlucht berichten.

 

Zunächst steigen wir durch den Wald bergab zum sogenannten Taubenleck (1). Hier befindet sich der Einstiegspunkt zur Schlucht, die insgesamt etwa 8 km lang und 400 m tief ist. Sie wird übrigens auch als der „Grand Canyon Südtirols“ bezeichnet. Wir wandern nun in der engen Schlucht am Bachbett des Bletterbachs aufwärts. In wie vielen verschiedenen Farben die Gesteinsschichten hier wohl leuchten? Schließlich erreichen wir das „Butterloch“ (2) – und staunen über den großen Wasserfall, der dort über die Felsen herabstürzt.

 

Anschließend drehen wir wieder um und laufen zur letzten Gabelung zurück. Der Jagersteig führt uns nun rechter Hand steil bergauf. Oben angekommen, geht es nach links auf einem breiten Forstweg wieder gemütlich zurück in Richtung Besucherzentrum. Eine besondere Sehenswürdigkeit ist der Geoparc Bletterbach unter dem Weißhorn.

 

Die Bletterbachschlucht ist seit dem 26. Juni 2009 Teil des Weltnaturerbes der UNESCO. Bekannt ist die Schlucht auch wegen der Saurierspuren, die in den Schichten des Grödener Sandsteins gefunden wurden. Zudem finden sich gut erhaltene Abdrücke von Pflanzenteilen, zahlreiche Fraß- und Wühlspuren sowie Fossilien in den Meeresablagerungen.

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